IN DIESEM ARTIKEL01 / 09Was brauchen Schweizer KMU von einer modernen Website?
Eine neue Website für ein Schweizer Unternehmen soll professionell aussehen, Vertrauen schaffen und möglichst neue Kunden gewinnen. Doch im Geschäftsalltag zeigt sich häufig, dass auch andere Fragen eine Rolle spielen: Können Interessenten unkompliziert eine Offerte anfordern? Lassen sich Termine direkt online vereinbaren? Und wie aufwendig wird es, die Website später um weitere Funktionen zu erweitern?
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen lohnt es sich, diese Fragen zu beantworten, bevor das eigentliche Design beginnt. Denn ein moderner Internetauftritt sollte zu den Arbeitsabläufen des Unternehmens passen und langfristig nutzbar bleiben.
Ob Dienstleistungsbetrieb in Zürich, Handwerksunternehmen in Basel oder Beratungsfirma in Bern: Die passende technische Lösung hängt vor allem davon ab, welche Ziele mit dem Internetauftritt erreicht werden sollen.
Was brauchen Schweizer KMU von einer modernen Website?
Für viele Unternehmen ist die Website der erste Kontakt mit einem potenziellen Kunden. Dieser möchte meist schnell erfahren, welche Leistungen angeboten werden, in welcher Region das Unternehmen tätig ist und wie eine Anfrage gestellt werden kann.
Ein Gebäudereinigungsbetrieb benötigt beispielsweise eine andere Seitenstruktur als eine Unternehmensberatung. Während bei der Reinigung konkrete Dienstleistungen, Einsatzgebiete und Anfrageformulare im Mittelpunkt stehen können, sind bei einer Beratung Informationen zu Fachgebieten, Arbeitsweise und Ansprechpartnern besonders relevant.
Gutes Webdesign beginnt deshalb bei der Planung der Inhalte. Erst wenn feststeht, welche Informationen Besucher benötigen und welche Handlungen sie auf der Website ausführen sollen, lassen sich Navigation, Gestaltung und Funktionen sinnvoll aufbauen.
Auch das Schweizer KMU-Portal des Bundes betont die Bedeutung einer klaren Informationsstruktur, einer mobilen Darstellung und verständlicher Inhalte für einen erfolgreichen Internetauftritt.
Weiterführende Informationen bietet das offizielle Schweizer KMU-Portal.
WordPress, Baukasten oder individuell entwickelte Website?
Für Unternehmenswebsites gibt es verschiedene technische Ansätze. Baukastensysteme ermöglichen einen schnellen Einstieg, während WordPress mit seiner Inhaltsverwaltung und zahlreichen Erweiterungen für viele Websites geeignet ist.
Bei besonderen Anforderungen kann eine individuell entwickelte Website die passendere Lösung sein. Das betrifft etwa spezielle Buchungsprozesse, Kundenportale, Schnittstellen zu vorhandenen Programmen oder eine stärker auf das Unternehmen abgestimmte Benutzerführung.
MSA DataX setzt bei der Webentwicklung auf moderne Technologien wie Next.js, React und TypeScript. Damit lassen sich Gestaltung, Seitenstruktur und zusätzliche Funktionen gezielt entwickeln, ohne dass die gesamte Website auf einem vorgefertigten Theme aufbauen muss.
Diese Entscheidung bringt auch Verantwortung mit sich: Individuell entwickelte Software benötigt eine nachvollziehbare Architektur, geeignete Wartungsprozesse und eine zuverlässige technische Betreuung. Die verwendete Technologie allein garantiert weder gute Ladezeiten noch eine hohe Sichtbarkeit bei Google.
Für Schweizer KMU ist daher weniger die Bekanntheit eines bestimmten Frameworks ausschlaggebend als die Frage, ob die Lösung die eigenen Anforderungen langfristig erfüllen kann.
Suchmaschinenoptimierung für Unternehmen in der Schweiz
Eine professionell gestaltete Website nützt wenig, wenn potenzielle Kunden die angebotenen Leistungen nicht finden. Suchmaschinenoptimierung sollte deshalb bereits bei der Konzeption berücksichtigt werden.
Für regional tätige Unternehmen sind insbesondere die angebotenen Dienstleistungen und tatsächlichen Einsatzgebiete relevant.
Ein Unternehmen aus Zürich, das auch Kunden in Winterthur betreut, kann beide Regionen in seinen Inhalten berücksichtigen. Sinnvoll ist das aber nur, wenn die Informationen tatsächlich zum Angebot passen. Zahlreiche nahezu identische Unterseiten, auf denen lediglich Ortsnamen ausgetauscht werden, helfen Besuchern kaum weiter.
Eine nachvollziehbare Website-Struktur ist hier wichtiger als die blosse Menge an Keywords. Aussagekräftige Seitentitel, eigenständige Leistungsbeschreibungen, interne Verlinkungen und technisch erreichbare Seiten bilden die Grundlage.
Für Unternehmen, die schweizweit tätig sind, kann ausserdem eine andere Informationsarchitektur sinnvoll sein als für Betriebe mit einem eng begrenzten regionalen Einzugsgebiet.
Schweizer Besonderheiten: Sprache, Kontakt und Vertrauen
Wer gezielt Kunden in der Schweiz ansprechen möchte, sollte die Inhalte an den jeweiligen Markt anpassen.
Für deutschsprachige Zielgruppen bedeutet das unter anderem die Verwendung der Schweizer Rechtschreibung. Auch Begriffe wie «Offerte» oder «KMU» sind im geschäftlichen Umfeld vertraut.
Bei der Kontaktaufnahme sollten tatsächliche Angaben zum Unternehmen, zur Erreichbarkeit und zum Ablauf der Zusammenarbeit leicht auffindbar sein. Das ist besonders wichtig, wenn der technische Dienstleister im Ausland sitzt.
Eine .ch-Domain kann für ein Schweizer Unternehmen naheliegend sein. Sie ist jedoch keine Voraussetzung dafür, dass eine Website technisch gut funktioniert. Die Domainstrategie sollte zur Marke, Zielgruppe und bestehenden Onlinepräsenz passen.
Ist eine mehrsprachige Website notwendig?
Die Schweiz hat unterschiedliche Sprachregionen. Für Unternehmen, die ausschliesslich deutschsprachige Kunden betreuen, kann eine deutschsprachige Website völlig ausreichend sein.
Wer dagegen in der Romandie oder im Tessin aktiv ist, sollte prüfen, ob französische oder italienische Inhalte benötigt werden.
Dabei genügt es nicht immer, nur die Startseite zu übersetzen. Leistungsbeschreibungen, Navigation, Formulare und wichtige Kundeninformationen sollten für die jeweilige Zielgruppe verständlich bleiben.
Bei mehrsprachigen Websites benötigt jede Sprachversion eine klar definierte Struktur. Geeignete Sprachverweise helfen Suchmaschinen, die unterschiedlichen Fassungen einzuordnen.
Wenn die Website Teil des Geschäftsprozesses wird
Bei einem klassischen Unternehmensauftritt stehen Informationen und Kontaktmöglichkeiten im Vordergrund. Mit zunehmender Digitalisierung entstehen jedoch häufig zusätzliche Anforderungen.
Ein Dienstleistungsunternehmen könnte beispielsweise ein System benötigen, in dem Interessenten Termine anfragen, Mitarbeiter Anfragen bearbeiten und Kunden anschliessend den Bearbeitungsstatus einsehen können.
Wird dieser Ablauf vollständig per E-Mail organisiert, entstehen möglicherweise wiederkehrende manuelle Arbeitsschritte. Eine individuell entwickelte Anwendung könnte verschiedene Funktionen in einem gemeinsamen Prozess verbinden.
Eine solche Lösung könnte folgende Aufgaben unterstützen:
- Kundenanfragen strukturiert entgegennehmen
- Termine und Verfügbarkeiten verwalten
- Zuständigkeiten intern zuordnen
- Dokumente kontrolliert bereitstellen
- Benachrichtigungen automatisiert versenden
- Informationen mit vorhandenen Geschäftsanwendungen austauschen
Das ist ein mögliches Anwendungsszenario, keine Beschreibung eines konkreten Kundenprojekts.
Ob sich dafür die Entwicklung einer eigenen Anwendung lohnt, sollte zunächst technisch und organisatorisch geprüft werden. Häufig lassen sich Teilaufgaben bereits mit vorhandenen Programmen lösen.
Individuelle Softwareentwicklung für Schweizer Unternehmen
Bei einer individuell entwickelten Software lassen sich Arbeitsabläufe, Benutzerrollen und Funktionen auf die jeweiligen Anforderungen abstimmen.
Die technische Umsetzung kann eine Webanwendung umfassen, die direkt im Browser verwendet wird. Dadurch müssen Mitarbeiter nicht zwangsläufig auf jedem Arbeitsplatz eine eigene Desktop-Anwendung installieren.
Für datenbasierte Anwendungen können ausserdem Datenbanken, Programmierschnittstellen und automatisierte Hintergrundprozesse erforderlich sein.
Ein Beispiel wäre ein internes Kundenportal, das Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführt und nur berechtigten Mitarbeitern bestimmte Informationen anzeigt.
Solche Projekte erfordern mehr Planung als eine einfache Unternehmenswebsite. Neben Design und Entwicklung müssen unter anderem Datenmodell, Authentifizierung, Berechtigungen, Backups und die spätere Wartung berücksichtigt werden.
Eine saubere Anforderungsanalyse hilft, unnötige Funktionen zu vermeiden und die Grundlage für spätere Erweiterungen zu schaffen.
Datenschutz bei Schweizer Websites und Webanwendungen
Bei Kontaktformularen, Terminbuchungen und Kundenportalen werden häufig Personendaten verarbeitet. Daher gehört Datenschutz bereits in die technische Planung.
In der Schweiz ist insbesondere das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) relevant. Je nach Geschäftstätigkeit und Datenverarbeitung können zusätzlich Anforderungen der europäischen DSGVO bestehen.
Eine verständliche Datenschutzerklärung sollte insbesondere darüber informieren, welche Personendaten erhoben und zu welchen Zwecken sie bearbeitet werden. Darauf weist auch der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hin.
Werden Daten durch externe Hosting- oder Softwareanbieter bearbeitet, müssen die jeweiligen Verantwortlichkeiten und vertraglichen Regelungen geklärt werden. Auch die Bekanntgabe von Personendaten ins Ausland kann zusätzliche Prüfungen erforderlich machen.
Ein Serverstandort in der Schweiz oder der EU ist dabei nur ein Teil der Betrachtung. Ebenso relevant sind die beteiligten Dienstleister, mögliche weitere Datenübermittlungen und angemessene technische Schutzmassnahmen.
Bei Onlineshops oder anderen Angeboten mit elektronischem Vertragsabschluss kommen weitere Anforderungen hinzu. Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft erläutert hierzu unter anderem Pflichten zu Anbieterinformationen, Bestellschritten und elektronischen Bestätigungen.
Weitere Informationen: SECO – Onlinehandel
Kann ein Schweizer KMU mit einer deutschen Webagentur zusammenarbeiten?
Für die Entwicklung einer Website oder browserbasierten Software ist ein gemeinsamer Bürostandort normalerweise nicht notwendig. Viele Projektphasen lassen sich digital organisieren: vom ersten Gespräch über die Vorstellung des Designs bis zur Abnahme der fertigen Anwendung.
Wichtig sind klare Abläufe und Zuständigkeiten.
Vor Beginn sollten die Anforderungen dokumentiert und die geplanten Leistungen abgestimmt werden. Ebenso sollte feststehen, wer Inhalte bereitstellt, wie Änderungswünsche behandelt werden und welche Unterstützung nach der Veröffentlichung benötigt wird.
Bei einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind ausserdem die vertraglichen, steuerlichen und datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen des konkreten Projekts zu klären.
Der Standort des Dienstleisters sollte offen kommuniziert werden. Ein Unternehmen aus Berlin sollte sich nicht als Schweizer Agentur mit lokalem Büro präsentieren, wenn keine entsprechende Niederlassung existiert.
Wie läuft ein Webprojekt mit MSA DataX ab?
MSA DataX ist ein in Berlin ansässiger Anbieter für Webentwicklung, individuelle Softwarelösungen und digitale Automatisierung. Unsere Leistungen können auch von Schweizer Unternehmen angefragt werden.
Bei neuen Projekten beginnen wir mit den Anforderungen des Unternehmens. Welche Zielgruppen sollen erreicht werden? Welche Informationen müssen auf der Website stehen? Werden besondere Funktionen oder Schnittstellen benötigt?
Anschliessend kann die technische Umsetzung geplant werden. Bei einem klassischen Webprojekt betrifft das insbesondere Seitenstruktur, Design, Entwicklung und Tests. Bei einer individuellen Anwendung kommen Aspekte wie Datenverarbeitung, Benutzerrechte und Integration hinzu.
Die Abstimmung kann digital erfolgen. Anforderungen, offene Fragen und Änderungswünsche sollten dabei nachvollziehbar dokumentiert werden.
Website oder individuelle Software für Ihr Schweizer Unternehmen?
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MSA DataX entwickelt moderne Websites und Webanwendungen auf Basis der konkreten Anforderungen Ihres Unternehmens.
